EIN-sicht in Chorin in Brandenburg

Nov. 12, 2025

Besuch im Kloster Chorin. Wie faszinierend.

Sprechende Steine

Diese alte Ruine aus rotem Backstein, eindrucksvoll im strahlenden Sonnenlicht mit herbstlich rot und gelb gefärbten Bäumen rundum und leuchtend blauem Himmel. Hier wohnten, arbeiteten, beteten, litten und stritten Menschen vor so langer Zeit. Jeder Stein, den wir berühren oder auf den wir treten, hat schon so viel erlebt, kann so viel erzählen. Nicht nur vom Leben der Mönche, sondern auch später vom Einwirken des Architekten Karl Friedrich Schinkel, der zufällig hier pausieren musste während des Pferdewechsels seiner Postkutsche und diesen magischen Ort für sich entdeckte und darauf hinwirkte, dass er bewahrt bleiben würde – ein tolles Vorbild für persönlichen Einsatz mit erfolgreichem Ergebnis bis heute!

Steinige Wege

Überall lässt es sich rumspazieren, Entdeckungen machen, eintauchen in diese ruhige anheimelnde Umgebung, wo das Leben aber doch so hart und unbequem war! Dann „Radeln“ auf dem Amtsweg – offiziell als Radweg ausgeschildert, aber mit altem Steinpflaster ausgestattet – nervig, aber doch wieder eindrucksvoll: in einer Kutsche diesen Weg lang zu fahren war vermutlich auch nicht angenehm.

Die Geschichte ruckelt einen im wahrsten Sinne des Wortes wach!